Der österreichische Rotfunk (ORF) berichtet heute:
Verdächtige 13 bis 14 Jahre alt
In der südostanatolischen Provinz Siirt laufen derzeit Ermittlungen wegen Missbrauchsvorwürfen. Bereits in der vergangenen Woche schrieben türkische Medien über einen der schlimmsten Fälle der vergangenen Jahre.
Demnach stehen bis zu hundert Männer unter Verdacht, Schülerinnen über einen Zeitraum von zwei Jahren hinweg sexuell missbraucht zu haben. Unter den Verdächtigen sei auch der stellvertretende Schulleiter.
Schüler unter Verdacht
Eine Schule steht ebenfalls im Zentrum eines nun bekanntgewordenen Missbrauchsskandals – allerdings stehen diesmal Schüler unter Verdacht: Internatsschüler in der Kleinstadt Pervari in der Provinz Siirt sollen zwei Kleinkinder vergewaltigt und eines davon getötet haben.Diese Tat war organisiert. Die Burschen machten von einer 15-jährigen Mitschülerin Nacktfotos und erpressten sie damit. Das Mädchen sollte der Gruppe ein drei- oder vierjähriges Kind bringen, sonst würden sie die Fotos an die Familie des Mädchens schicken. Sie steht nun unter Verdacht, Beihilfe zu dem Verbrechen geleistet zu haben.
Kleinkind stirbt
Überwachungskameras und Ermittlungen in anderen Vergewaltigungsfällen unter Schülern führten die Polizei zu der 15-Jährigen und den Mitschülern. Nach Aussagen des Mädchens soll die Schülerin einen Tag vor der Entführung ihrer dreijährigen Cousine zunächst ihren zweijährigen Cousin mitgenommen haben.Die Jugendlichen müssen sich nun auch wegen mutmaßlichen Mordes verantworten. Die Leiche der Dreijährigen wurde in einem unbewohnten Tal gefunden. Sie wurde offenbar ertränkt. Der zweijährige Bub überlebte mit schweren Verletzungen. Er war ebenfalls vergewaltigt worden.
Zwischen 13 und 14 Jahre alt
Medienberichten zufolge hätten Behörden Haftbefehle gegen acht Buben und ein Mädchen erlassen. Laut einem medizinischen Gutachten sind die Verdächtigen – die Buben und das Mädchen sind zwischen 13 und 15 Jahren – schuldfähig. Einer psychologischen Untersuchung zufolge sind sie sich der Folgen ihrer Tat bewusst. Sie sind nun in Untersuchungshaft.Nach Medienangaben soll die Polizei bereits seit einem Jahr lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermitteln. Auch nun entschied das türkische Innenministerium, weiterhin die Ermittlungen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit zu führen.
Mit Schokolade “bezahlt”
Weiter ermittelt wird auch gegen den erst vergangene Woche an die Öffentlichkeit gelangten Missbrauchsfall, in den bis zu hundert Männer verwickelt sind. Die Untersuchungen begannen bereits Anfang April, nachdem sich die Mädchen einem Lehrer anvertraut hatten. Mindestens vier Schülerinnen sollen betroffen gewesen sein.Zwei Schwestern im Alter von 14 und 16 Jahren stehen nun unter Obhut des Staates. Sie stammten aus einer armen Familie. Nachdem sie von unterschiedlichen Männern missbraucht worden waren, wurden sie mit Schokolade und Süßigkeiten “bezahlt”.
Kleinhändler und andere Männer reichten die zwei Mädchen an immer neue Vergewaltiger weiter. Die Altersspanne der Verdächtigen ist breit. Einige sind laut Berichten selbst noch minderjährig, andere bereits 70 Jahre alt.
Schweigen in Siirt
In Siirt selbst herrscht weitgehend Schweigen über den Fall. Der Missbrauch sei an der Schule der Mädchen ein offenes Geheimnis gewesen, berichtete etwa die türkische Tageszeitung “Hürriyet”. Offen darüber sprechen wollte niemand. Auch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft werden derzeit nicht öffentlich geführt.Nachrichtensperre für Medien
Nach der Veröffentlichung der Ermittlungen bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass zwei Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes unter Verdacht stünden, an den Vergewaltigungen beteiligt gewesen zu sein, und vom Dienst suspendiert worden seien. TV-Berichten zufolge gab es bisher 17 Haftbefehle, 25 weitere Verdächtige, darunter auch lokale Prominente, seien in Untersuchungshaft.Unter den Beschuldigten befänden sich ein Polizist und ein Soldat. Wie die Zeitung “Sunday’s Zaman” berichtete, hätten die Mädchen Angst, deren Namen zu nennen.
Mehr Informationen durften aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Nur kurz darauf berichtete “Hürriyet”, dass ein lokales Gericht der Provinz Siirt eine Nachrichtensperre über den Fall verhängte.
Es ist bezeichnend, daß die türkischen Behörden gegen das anatolische Mädchen Haftbefehl erließen.
Was für eine elendige Heuchelei!!
Was hätte das arme Ding auch tun sollen? Zu ihren Brüdern oder ihrem Vater gehen und sich ihrer “Ehre” wegen umbringen lassen?
Welch ein beschissenes Land.
…und so etwas will in die EU.
























http://op6.de/kirschfest/2010/anatolien-kleinkind-von-schuelern-getoetet-paedophile-aufgeflogen/